Nachdem die gesamte Kirche zwischen 1649 und 1672 stuckiert und freskiert worden war, wurde in Zusammenhang mit der Errichtung des Hochaltares dessen Hintergrund als integraler Bestandteil in diesen mit einbezogen, der Stuck überarbeitet und die Wandmalerei ergänzt. Die Scheinarchitektur des Pilastergeschosses, welche den Hochaltar nach vorne und nach oben abschließt, wurde von den Grazer Stuckatoren Domenico Bosco und Carlo Francesco Casagrande ausgeführt. Als Bestandteil der Engelsglorie wurden einige Wolken in Stuck ausgeführt, andere als Wandmalerei. Die Fensterlaibung des Oberfensters wurde auf Untersicht stuckiert und vergoldet.
Wie in der gesamten Basilika war auch dieser Bereich von einer dicken, fest haftenden Rußschicht bedeckt und dadurch die Farbwirkung schwer beeinträchtigt. Im Zuge der Restaurierung durch Hubert Schwarz wurden die Oberflächen gereinigt, instabile Bereiche gefestigt und hinterfüllt sowie Fehlstellen gekittet und in "tratteggio" Methode retuschiert.