Repositionierung und Restaurierung des Globus

Durch das Anheben der Weltkugel in Folge der Aufstellung eines versilberten Holztabernakels auf der Mensa und die Verlängerung des Kreuzes nach unten entstand der Eindruck eines auf der Erde stehenden Kreuzes. Damit zusammenhängend war es zu einer inhaltlichen Umdeutung des Bildtypus „Gnadenstuhl" (Hl. Dreifaltigkeit) zu einer Kreuzigungsdarstellung gekommen.

Dem Konzept von Fischer von Erlach entsprechend wurde nun der Globus wieder in seiner ursprünglichen, durch vorhandene Montagevorrichtungen rekonstruierbaren Position montiert, sowie die Verlängerung des Kreuzes entfernt, wodurch die Illusion eines frei schwebenden Kreuzes wieder hergestellt wurde.

 

Die Weltkugel dient heute wieder als Tabernakel zur Aufbewahrung des Allerheiligsten. Zu diesem Zweck musste die Bedienbarkeit der unregelmäßigen Tür wieder hergestellt werden. In der Weltkugel befindet sich ein asymmetrischer Korpus aus Holz, der mit rotem Seidenbrokat tapeziert war. Da vom Originalstoff nur mehr Reste vorhanden waren, wurde unter Anleitung von Gabi Klein das Innere mit einem neuen roten Seidenstoff ausgestattet.

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