Das schlichte Konzept verzichtet auf stilistische Anpassungen an die barocke Ornamentik und geht auf die proportionalen Vorgaben des Raumes ein, ohne ihm Konkurrenz zu machen zu wollen.
Das Altarpodest in einfacher Rechteckform aus Natursteinplatten reicht in den Kuppelraum hinein, um dem neuen Altar vor dem Presbyterium Raum zu geben. Dieser, vom deutschen Bildhauer Ulrich Rückriem gestaltete Altar ist ein im Stück gezogener Steinblock aus Anröchter Dolomit, der nur geringfügig bearbeitet wurde. Er bleibt frei von ablenkenden "Zutaten" - die Kerzen brennen weiterhin auf dem Hochaltar.
Der neue Ambo - Ort der Verkündigung des Wortes - ist aus 1 cm starken Stahlplatten mit unscharfen Kanten aufgebaut, die vom Basilikaboden aus übereinandergeschichtet sind. Es ist ein Material, das charakteristisch ist für die Gegend und die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit symbolisiert.