Zwischen Oktober 2002 und März 2003 wurde die Restaurierung des Gnadenaltares und der Gnadenkapelle, einschließlich des näheren Umfeldes durchgeführt.
Die Arbeiten an der in ihrer gegenwärtigen Gestalt aus der Mitte des 17. Jh. stammenden Kapelle umfassten einen vollständigen Abbau der metallenen Altaraufbauten im Kapelleninneren, sowie des vorderen Abschlussgitters, um Reinigungs- und Konservierungsmaßnahmen durchführen zu können. Der von der Balustrade begrenzte Fliesenbelag im Vorbereich der Kapelle, wurde zur Einbringung einer Fußbodenheizung abgenommen und anschließend wieder neu verlegt.
Rückführungsmaßnahmen vollzog man an der östlichen Rückseite des Gnadenaltars, an dem sich seit 1920 der von Arthur Krupp gestiftete Kriegergedächtnisaltar befand. Dieser wurde abgebaut und nordöstlich der Basilika als Friedensdenkmal wieder aufgestellt.