Nordempore

Auf der Nordempore - ausgehend von der Schatzkammer - beginnt der Rundgang vorbei an chronologisch gereihten Votivgemälden vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. In den meisten Fällen sind die Darstellungen in drei Zonen gegliedert, nämlich die schriftliche Erklärung des Geschehens mit Datierung und Spendernamen, die bildliche Darstellung und darüber die Muttergottes.

 

Im ersten Abschnitt sind Krankheitsdarstellungen zu sehen. Anhand der Interieure und der Kleidung ist der gesellschaftliche Stand der Spender zu erkennen. Die Anzahl der Gemälde mit den Bitten um Gesundheit überwiegt naturgemäß alle anderen Anliegen bei weitem.

 

Anschließend folgen Schilderungen von Unfällen und kollektive Gelöbnisse ganzer Städte, wie zum Beispiel nach einem Erdbeben in Györ (1763) oder dem großen Brand von Eisenerz (1807). Fotos, Kastenbilder mit Haaren oder Brautschleiern, Eingerichtflaschen, Rosenkränze, abgelegte Krückstöcke oder sogar Erde aus Konzentrationslagern wurden ebenfalls als Votivgaben nach Mariazell gebracht.

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