Die gotische Kirche

Die wachsende Anziehungskraft bedingte die Vergrößerung der bestehenden romanischen Kirche. Begonnen wurde vermutlich mit dem Anbau eines gotischen Chores an die romanische Kirche, danach erfolgte der Neubau eines großräumigen dreischiffigen Langhauses. Die gotische Chorkapelle soll nach neuestem Forschungsstand König Ludwig I. (1342-1382) von Ungarn, für die Wallfahrtskirche in Mariazell gespendet haben. Das steile Satteldach des Langhauses ist an der dem Chor zugewandten Seite von einem kleinen Dachreiter bekrönt. Der hohe gotische Mittelturm, daneben ein viergeschossiges Treppentürmchen, ist am westlichen Ende des Langhauses dargestellt.

 

Vom got. Bau erhalten blieb der Mittelturm und das große gestufte Spitzbogenportal aus dem Ende des 14. Jh. mit Baldachinkonsolen im Bogenteil des Gewändes.

 

Betritt man den Dachboden so sieht man, dass die Unterkante des gotischen Daches, jenem des barocken und des Daches des 19. Jh. entspricht und dass umbaut von den barocken Seitenkapellen und Emporen noch die gotischen Außenmauern mit den spitzbogigen Fensterleibungen erhalten sind.

   

Bildtext: Darstellung des gotischen Kirchenbaus nach einem Gemälde im Stmk. Landesarchiv von 1626

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