Zustand der Gemälde

Als mit der Arbeit begonnen wurde waren alle Votivbilder stark verschmutzt - von oberflächlichen Staubablagerungen, über Spinnweben, bis zur dicken Rußablagerungen von Kerzen und Weihrauch. Viele der Bilder hatten Löcher und Risse, oft war der Firnis stark vergilbt und getrübt. In den Spalten zwischen Leinwand und Spannrahmen befanden sich Kalk, Mörtel und kleinere Steinchen vom mürben Mauerwerk. Manche Bilder hatten durch zu nahe stehende Kerzen Brandschäden erlitten, viele waren durch Feuchtigkeit geschädigt, einige wenige im Rahmen älterer „Restaurierungen" großflächig übermalt worden. An fast allen, der großteils vergoldeten Rahmen war ein Teil der Appliken abgebrochen, Gehrungen hatten sich geöffnet und Verleimungen gelöst. Bei den zahlreichen auf Blech gemalten Votivbildern zeigte sich der unachtsame Umgang durch Verbeulungen, Knicke und Rost.

 

Selten ist man als Restaurator mit der Bearbeitung von so vielen Stücken einer geschlossenen Sammlung, die bisher noch nicht bearbeitet wurde, betraut. Da man dabei unwillkürlich auf zahlreiche, schwer zu interpretierende Spuren und Hinweise stößt, entwickelte sich diese Arbeit auch in Richtung einer Spurensuche bei der bemerkenswerte Details betreffend Entstehung und Rezeptionsgeschichte entdeckt wurden.

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