Die Kritzeleien

Ein spezielles Problem stellten die auf vielen Bildern feststellbaren nachträglichen Bildaufschriften dar. Der Großteil dieser Kritzeleien, wurden in Bleistift, einige ältere auch mit dem Kopierstift, spätere teilweise mit dem Kugelschreiber ausgeführt. Die Entscheidung, wie bei der Restaurierung mit diesen nachträglichen Bildaufschriften umgegangen werden soll, wurde kontroversiell diskutiert, da eine vollständigen Abnahme sämtlicher "Kritzeleien", die Zerstörung eines kulturhistorischen Dokuments bedeutet hätte. Denn während beim Übertünchen der Wände die Schriften konserviert und theoretisch in Zukunft wieder freigelegt werden können, stellt eine Abnahme einen irreversiblen Vorgang dar. Die Entscheidung fiel zu Gunsten eines flexiblen Lösungsmodells: die Schriften wurden fotografisch dokumentiert und abgenommen, wenn sie ohnehin nicht mehr leserlich waren, aus konservatorischen Gründen eine Firnisabnahme notwendig war oder die Kritzeleien ein künstlerisch wertvolles Votivbild stark verunzierten.

 

Bilder, die eine Vielzahl an Aufschriften hatten, aber nicht allzu verschmutzt waren, wurde hingegen so vorsichtig gereinigt, dass die Schriften erhalten blieben. In einigen wenigen Fällen wurde eine Festigung der Schriftzüge durchgeführt, manchmal einige Schriftzüge erhalten und andere abgenommen bzw. war die Abnahme der Kritzelein so schwierig, dass das Belassen aus diesem Grund angebracht erschien.
 

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