Wiener Orgel

Das Instrument, dass auf der Westempore 1912 hinter dem barocken Korpus der "Sonnholtz-Orgel" aus dem Jahre 1740 eingebaut wurde, wurde als irreparabel bewertet und musste deshalb komplett erneuert werden.

Die "neue" Hauptorgel hat nun über 55 Register, 3 Manuale und eine Pedal-Klaviatur. Die kleinste Pfeife hat eine Länge von nur 4,5 mm (!), die längste misst 5,13 m. Das neue Instrument wurde von den Orgelbauern Mathis (CH) und Pflüger (Vorarlberg) gebaut, der Korpus und das barocke Rückpositiv wurde von den Restauratoren Stepan und Leodolter restauriert.

 

Der Westempore zugewandte Teil der Orgel sollte nicht bloß eine Rückseite sein, denn schließlich ist er ebenso funktioneller Teil des Instruments als auch ein großes raumbestimmendes Element der Westempore; deshalb wurde dieser Orgelteil architektonsich besonders gestaltet.

 

Holzpfeifen mit unterschiedlichen Längen und Querschnitten stehen nebeneinander auf einem geschwungenem Eichenbalken, der über dem Zugang zum kirchenschiffseitigen Teil der Westempore zu schweben scheint.

 

Die unregelmäßige Anordnung der Pfeifen resultiert zum einen aus den bestehenden räumlichen Gegebenheiten der Westempore und zum anderen ist es eine Referenz an die barocke Vorder/Schauseite der Orgel und ihre verspielte Formensprache und Dekoration.

(Fertigstellung 2004)

HELFEN

SPENDEN

   

KERZENGROTTE

SERVICE

   

GEBETSBUCH

ONLINE

   

PILGERGRUPPEN

ANMELDUNG

   

SCHATZKAMMER

VOTIVSAMMLUNG

   

GOTTESDIENSTE

ÖFFNUNGSZEITEN